Pünktlich zum 50. Geburtstag erscheint 2014 ein komplett neues
Modell. Schon deshalb sind die Erwartungen groß, noch größer werden sie
durch die Tatsache, dass der Sportwagen endlich wieder offiziell nach
Europa kommt.
Ein Grund zur Freude? Wir konnten bereits im nächsten
Mustang Platz nehmen.
Ich bin ganz ehrlich: Auch ich habe den allerersten Mustang im Kopf,
als noch streng geheim das Tuch vom 2014er-Modell gezogen wird.
Zunächst
skeptisch, verfestigt sich bei mir der Eindruck, dass hier gute Arbeit
geleistet wurde.
Der neue Mustang zitiert die 1960er-Jahre, weist aber
mit dem großen Grill und den schmalen
Scheinwerfern in die Zukunft.
Am
Heck wiederum dürfen die drei Lampen-Streifen links und rechts nicht
fehlen.
Sie sind so essenziell wie die vorderen Kotflügel beim Porsche
911 und künftig dreidimensional ausgearbeitet.
Kommen wir nun zur dicksten Bombe: In Europa wandert ein Vierzylinder
unter die Haube.
Es ist ein 2,3-Liter-Ecoboost-Benziner mit
Direkteinspritzung, variabler Ventilsteuerung und Turbo.
Geballte
Technik für massig Kraft, nämlich 309 PS und 407 Newtonmeter maximales
Drehmoment zwischen 2.500 und 4.500 Touren.
Nur zur Erinnerung - der in
den USA weiterhin angebotene 3,7-Liter-V6 hat auch 309 PS, aber etwas
weniger Drehmoment. Sie finden, unter die Haube eines Mustang gehört ein
Achtzylinder?
Kein Problem, den bietet Ford auch in Europa an und zwar
im GT-Modell.
Zu Buche stehen dann fünf Liter Hubraum, 426 PS und 529
Newtonmeter. Die dazugehörigen Getriebe haben immer sechs Gänge, wer
automatisch schalten lässt, bekommt Schaltwippen hinter dem Lenkrad.
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