Freitag, 4. Oktober 2013

Radical RXC: Straßen-Renner und Fliegengewicht

Der RXC macht dem Namen der Marke alle Ehre: Schon optisch zieht der 4,30 Meter lange, aber nur 1,13 Meter hohe Wagen die Blicke auf sich.
Rund dreieinhalb Jahre wurden in das Design und die Entwicklung investiert.
Mit der regulär zugelassenen RXC-Variante soll es Hobby-Rennfahrern möglich sein, auf eigener Achse zu den Strecken an- und abzureisen.


Bei der Karosserie kommt viel Carbon zum Einsatz, durch einen mehrteiligen Aufbau sollen Reparaturen einfach möglich sein.Vorne wie hinten befinden sich Monocoque-Crashboxen.
Die Kühlung für den Motor und das Bremssystem erfolgt durch Öffnungen in der Fahrzeugfront und den Seitenkästen. Hinzu kommt ein verstellbarer Heckflügel nach GT3-Spezifikation.
Flügeltüren geben den Weg in das Cockpit frei.
Dort sitzen die beiden Insassen in Schalensitzen mit Sechs-Punkt-Gurten.
Ein integrierter Überrollbügel dient als zusätzlicher Schutz.


Als Motor kommt ein 3,7-Liter-V6 von Ford zum Einsatz.
Das Aggregat arbeitet unter anderem im Mustang, wird aber von Radical in die Mangel genommen.
Heraus kommen 380 PS und 320 Newtonmeter Drehmoment bei 4.250 Umdrehungen.
Das klingt auf dem Papier nach nicht übermäßig viel, doch der RXC wiegt nur 900 Kilogramm.
So jagt der Wagen in nur 2,8 Sekunden auf Tempo 100, maximal sind 280 km/h möglich.


Wer es braucht, kann sogar einen Dreiliter-V8 mit 500 PS ordern.
Beide Motorisierungen treiben die Hinterräder an, ein sequenzielles Siebengang-Getriebe soll Schaltvorgänge in unter 50 Millisekunden ermöglichen.
Um das Handling kümmert sich ein Rennfahrwerk mit inneren Schubstangen und Doppelquerlenkern. Als Option sind vierfach einstellbare Dämpfer und Carbon-Keramik-Bremsen erhältlich.

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