Golf hier, Golf da, Golf überall: In Deutschland könnte man oft
meinen, der Kompaktwagen von VW sei das Maß aller Dinge.
Dabei hat sich
einer seiner schärfsten Konkurrenten zum echten Welterfolg gemausert:
der Ford Focus.
Aktuell ist er in 140 Ländern auf dem Markt und wurde
allein im Jahr 2013 1,1 Millionen mal neu zugelassen.
Unter anderem ist
der Focus in China sehr stark nachgefragt.
Doch so schön der globale
Erfolg sein mag, bei jeder optischen Änderung muss der international
verschiedene Geschmack berücksichtigt werden.
Hat das beim jetzt
vorgestellten großen Lifting geklappt?
Wir haben es uns bereits live
ansehen können und verraten, ob sich der Aufwand gelohnt hat.
Am markantesten ist ohne Frage die veränderte Frontpartie.
Sie weist
deutliche Parallelen zum aktuellen Fiesta und dem kommenden Mondeo auf.
Die Scheinwerfer wurden schlanker und erhalten ein neues Tagfahrlicht,
hinzu gesellt sich ein großer trapezförmiger Kühlergrill.
Er ist stets
üppig verchromt, ein Zugeständnis an China, trotzdem wirkt die neue
Frontpartie stimmig.
Sie erinnert ein wenig an Modelle von Aston Martin
und Kia, was sicherlich keine schlechten Assoziationen sind.
Besonders
gut gefällt uns, dass der vordere Bereich jetzt wie aus einem Guss
wirkt.
Bislang wirkte es durch die Unterkante der Motorhaube über dem
Ford-Logo, als läge die Haube nicht richtig auf.
Am Heck des Focus sind
die Änderungen geringer, hier wurden die Leuchten geringfügig schlanker.
Besonders beim Fünfftürer wirken die Lampen nicht mehr wie ein dicker
Klecks.
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