Abgesehen von leise ist der i3 ein wahres Sprintwunder: der 170 PS
starke E-Motor stellt sein Drehmoment (280 Nm) ad hoc zur Verfügung.
Der
Effekt: sportwagenähnliche Beschleunigung in 3,7 Sekunden von 0 bis 60
km/h.
Zum Vergleich: der 60 PS stärkere Golf GTI Performance
absolviert diesen Sprint nur drei Zehntelsekunden schneller.
Dazu
kommt ein niedriger Schwerpunkt (fein in Kurven) und ein Wendekreis,
dass man meint, der i3 dreht sich um die eigene Achse.Eine Sache für
sich ist auch das Bremsen: Wer vorausschauend fährt, wird das Bremspedal
nie anrühren müssen.
Das erledigt die starke Verzögerung der
Rekuperation, wenn man vom Gas geht.
Wie lange hält die Batterie?
Bestenfalls 170
Kilometer.
Allerdings müssen dafür zahlreiche Parameter stimmen.
Zum
einen muss der Superspar-Modus ECO pro+ aktiviert sein, was etwa die
Klimatisierung und Heizung außer Betrieb setzt.
Da kann es (im Winter)
mitunter schon recht klamm im Auto werden.
Unabdingbar sind dann auch
extrem vorausschauendes Fahren und sachtestes Beschleunigen.
Aber selbst
das artet im i3 zum Spiel aus, da ein effizienter Fahrstil mit Sternen
im Display belohnt wird.
Die relativ hohe Reichweite resultiert vor
allem an der modernen Bauweise des i3.
BMW verbaut hier als erster
Hersteller bei einem Großserienfahrzeug eine Fahrgastzelle aus Carbon.
Diese senkt das Gewicht deutlich.
Inklusive der schweren Batterien
bringt der i3 so nur 1.195 Kilogramm auf die Waage.
Ähnlich große
Kleinwagen sind auch nicht viel leichter.
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