Donnerstag, 13. März 2014

Elektroauto BMW i3 im großen Praxistest

Abgesehen von leise ist der i3 ein wahres Sprintwunder: der 170 PS starke E-Motor stellt sein Drehmoment (280 Nm) ad hoc zur Verfügung.
Der Effekt: sportwagenähnliche Beschleunigung in 3,7 Sekunden von 0 bis 60 km/h.
Zum Vergleich: der 60 PS stärkere Golf GTI Performance absolviert diesen Sprint nur drei Zehntelsekunden schneller.


Dazu kommt ein niedriger Schwerpunkt (fein in Kurven) und ein Wendekreis, dass man meint, der i3 dreht sich um die eigene Achse.Eine Sache für sich ist auch das Bremsen: Wer vorausschauend fährt, wird das Bremspedal nie anrühren müssen.
Das erledigt die starke Verzögerung der Rekuperation, wenn man vom Gas geht.




Wie lange hält die Batterie?
Bestenfalls 170 Kilometer.
Allerdings müssen dafür zahlreiche Parameter stimmen.
Zum einen muss der Superspar-Modus ECO pro+ aktiviert sein, was etwa die Klimatisierung und Heizung außer Betrieb setzt.
Da kann es (im Winter) mitunter schon recht klamm im Auto werden.
Unabdingbar sind dann auch extrem vorausschauendes Fahren und sachtestes Beschleunigen.
Aber selbst das artet im i3 zum Spiel aus, da ein effizienter Fahrstil mit Sternen im Display belohnt wird.


Die relativ hohe Reichweite resultiert vor allem an der modernen Bauweise des i3.
BMW verbaut hier als erster Hersteller bei einem Großserienfahrzeug eine Fahrgastzelle aus Carbon.
Diese senkt das Gewicht deutlich.
Inklusive der schweren Batterien bringt der i3 so nur 1.195 Kilogramm auf die Waage.
Ähnlich große Kleinwagen sind auch nicht viel leichter.

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