Er ist der Schöngeist unter den Sportlern in der AMG-Flotte. Denn so potent der Mercedes CLS 63 auch sein möchte – seinen Smoking zieht das viertürige Coupé nicht aus.
Zumindest nicht, wenn es aus Affalterbach kommt.
Doch wenn es vor der Auslieferung einen Umweg über Bottrop macht, sieht die Sache anders aus. Ganz anders sogar.
Denn dort hat Brabus-Chef Bodo Buschmann für den Modellathleten einen Doping-Cocktail gebraut, der den Schöngeist zum bitterbösen Bodybuilder macht.
Mehr Leistung, ein Design aus der Muckibude und ein Sound, mit dessen Gewalt man Häuser niederreißen kann – so stürmt der CLS als B 63 auf die Überholspur und stempelt die Serienmodelle zu langweiligen Kutschen für Kilometerfresser.
Allerdings muss man dafür auch tief in die Tasche greifen: Die einfachste Leistungssteigerung für das Werksmodell gibt es zwar bereits ab 7 000 Euro.
Aber wer die Schickeria im vollen Orant beeindrucken möchte, ist schnell bei einem Paketpreis auf dem Niveau einer gut ausgestatteten A- oder gar C-Klasse.
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