Dienstag, 17. April 2018

Der Ford F-150 Raptor ist eine rasende Drecksau

Endlich ein Sport Utility Vehicle, das seinem Namen Ehre macht. Denn so schnell wie der Ford F-150 Raptor pflügt kaum ein anderer Wagen durchs Unterholz. Leider gibt’s ihn offiziell nur in Amerika.


Der wurde vor allem für Wüstenrallyes entwickelt. Also ist er einerseits Rennwagen, andererseits aber immer noch ein Pick-up-Truck, so wie Fords US-Bestseller F-150, von dem er abgeleitet ist. Folgerichtig habe ich mich mit ihm im Schlamm gesuhlt. 


Zwar reichen 450 PS und 700 Newtonmeter Drehmoment heutzutage nur noch für einen Platz im Mittelfeld unter den Supersportwagen. Aber von denen wiegt auch keiner drei Tonnen. Und wenn die von der brachialen Gewalt in knapp über fünf Sekunden von null auf Tempo 100 beschleunigt werden, dann hat das schon etwas ziemlich Urgewaltiges. Wenn der Porsche das Chirurgenmesser ist, dann ist der Raptor der Vorschlaghammer – genauso brutal und mit genauso viel Durchschlagskraft.

 
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