Es soll ja durchaus Menschen geben,
denen es reicht. Jene, die den Fünfer nicht mehr sehen können, weil sie
den viertürigen Sechser – zu Recht – einfach edler finden.
Über fünf
Meter Lauflänge spannt sich eine elegante Dachlinie von nur 1,39 Meter
Höhe, das hat was von hoher Grandezza.
Die rahmenlosen Seitenscheiben unterstreichen diese Eleganz, weiters findet sich hinten im Abschwung der C-Säule – dem Hofmeisterknick – ein nettes Detail: Hinter dem unversenkbaren Teil der Seitenscheibe steht der Schriftzug „Gran Coupé“.
Die Souveränität setzt sich beim Fahren fort: Der Reihen-Sechszylinder-Diesel ist eines der besseren Aggregate dieser Tage, seine 630 Nm bewegen die zwei Tonnen schwere Fuhre mit Leichtigkeit, die Laufkultur ist ob der Bauweise sowieso kaum zu überbieten, auch der Klang versucht das Arbeitsprinzip Diesel völlig zu vertuschen.
Genau wie die Drehfreude des Motors, die nicht bei dieseltypischen 4000 Touren aufhört.
Der Allrad sorgt in jeder Lebenslage diskret für Traktion.
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