Das leistungsstärkste straßenzugelassene Ferrari-Modell ist mit 4,62 Meter rund
vier Zentimeter kürzer als der 599. Reduziert wurden auch Breite und Höhe, hier
lauten die Werte des F12berlinetta 1,94 Meter und 1,27 Meter.
Das Design des Flitzers entstand in Zusammenarbeit mit Pininfarina.
Der Karosseriebauer
Scaglietti konzipierte für das Fahrzeug ein komplett neues Fahrgestell mit
Spaceframe-Chassis und eine Rohkarosserie aus zwölf unterschiedlichen
Aluminium-Legierungen. Im Ergebnis führt das zu einer 20 Prozent höheren
Verwindungssteifigkeit, gleichzeitig sinkt das Gewicht um 70 auf 1.525
Kilogramm.
Das ist auch durchaus nötig, denn der V12-Saugmotor mit einem Zylinderwinkel von
65 Grad holt aus 6,2 Liter Hubraum 740 PS, stolze 120 PS mehr, als es beim 599
waren. Das maximale Drehmoment beträgt 690 Newtonmeter bei 6.000 Touren. 80
Prozent hiervon stehen bereits bei 2.500 Umdrehungen zur Verfügung und sollen
volle Durchzugskraft bis zum Drehzahlmaximum von 8.700 Touren bieten. Das
Triebwerk ist gepaart mit einem Doppelkupplungsgetriebe. Insgesamt sorgt das
Paket für ein Leistungsgewicht von 2,1 Kilogramm pro PS. Kein Wunder, dass die
Fahrleistungen ganz weit oben angesiedelt sind: In nur 3,1 Sekunden geht es von
null auf 100 km/h, nach insgesamt 8,5 Sekunden steht die 200 auf dem Tacho.
Maximal sind über 340 km/h möglich.
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